Bodenständig und frei

Eigentlich wären wir zu dieser Jahreszeit und bei diesem Wetter am liebsten jedes Wochenende irgendwo in den Bergen unterwegs. Andererseits ist die Zeit rund um den September bei uns auch eine echte Powerphase und daher finden sich nicht wirklich viele komplett freie Tage fürs Wandern. Nach der großen Freiheit der Sommermonate hat für unsere Kinder wieder der (oftmals lähmende) Schulalltag begonnen. Wir müssen uns also darauf einstellen, dass damit jetzt wieder die (für uns) „weniger wichtigen“ Dinge in den Vordergrund rücken. In der Freizeit geht es dann darum die individuellen Talente zu fördern und Interessen unter einen Hut zu bringen: Beim einen ist es vor allem Tanzen, Schlagzeug spielen und kreativer Freiraum ganz allgemein; beim anderen (DJ) Musik, Filme machen und alles rund um Computertechnik. Und für beide natürlich: Freunde!

Bei Jasmin und mir ist in dieser Phase alles durchgetaktet: Unzählige Projekte, Veranstaltungen, Auftritte und dazu unsere ehrenamtlichen Engagements in den verschiedenen Bereichen. Wir sind wahnsinnig zufrieden mit unserer Situation, die Aufbauarbeit hat sich ausgezahlt, wir können heute einfach unser Ding machen und damit auch noch was positiv bewegen. Aber das kostet natürlich trotzdem alles auch Kraft.

Auftanken können wir dann am Besten in der Natur. Dabei muss es nicht immer die oben erwähnte Bergtour oder ein anderes „Großereignis“ sein. Eine Radtour zu den besten „Schwammerlplätzen“ der Gegend zum Beispiel ist einfach, spontan machbar, und sorgt unmittelbar für Erdung und volle Akkus.

Die Berge sehen wir heute nur von der Ferne, ist aber definitiv auch schön!

Kochen und Essen ist eine weitere gemeinsame Leidenschaft. Wir bevorzugen dabei generell hochwertige, regionale Rohstoffe. Wenn diese auch noch aus dem eigenen Garten kommen oder so wie heute direkt aus dem Wald, dann ist das doppelter Genuss.

Für die Brösel der Panier wird alt gewordenes, trockenes Weißbrot verwendet.

Das ist es, was wir auch unseren Kindern mitgeben wollen: „Lebt eure Träume frei nach euren Talenten, arbeitet hart daran und zieht euer Ding auch gegen manche Widerstände durch. Aber bleibt dabei immer bodenständig und sozial.“

„Interessiert euch für andere, aber kümmert euch nicht zuviel darum, was andere über euch denken! Schätzt euch glücklich dass ihr frei seid und kämpft dafür, dass ihr es bleibt. Nicht die Sicherheit ist das größte Gut, sondern die Freiheit. Eure Familie ist ohnehin immer für euch da!“

Das große Leben ist immer die Summe von vielen Kleinigkeiten.

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