„Draußen sein“ geht immer

Wer mich kennt weiß, dass ich was Outdoor-Aktivitäten angeht, ein Fan der Übergangszeiten bin. Das stimmt allerdings nicht ganz. Genaugenommen bin ich der Ansicht „draußen sein geht immer“. Das gilt natürlich auch für den Sommer, aber das ist ohnehin jedem klar. Und der Winter gehört in Österreich dem Schifahren, so kommen auch zu dieser Jahreszeit viele an die frische Luft.

Für mein Wohlbefinden ist es aber wichtig, dass ich rund um das Jahr draußen aktiv bin. Dafür gibt es (fast) kein schlechtes Wetter. Im Gegenteil, gerade die unterschiedlichen (auch extremeren) Witterungsverhältnisse, lassen mich die Kraft der Natur stärker spüren und mich daher noch besser vom Alltagsstress runter kommen.

Damit meine Familie und ich diese Mikroabenteuer im Alltag zwischen jeder Menge Terminen und Verpflichtungen auch regelmäßig hinbekommen, haben wir alles so eingerichtet, dass wir möglichst spontan raus können. Manchmal nur für einen Tag und eine Nacht. Unser Van und die entsprechenden Sport-Geräte sind dabei immer „ready to go“.

Diesmal geht es ins Burgenland an den Neusiedlersee, wo wir das bereits etwas rauer gewordene Wetter mit Radtouren und gutem Essen feiern wollen.

Wir nutzen wieder die tolle App „Schau aufs Land“ und entdecken die einzige voll-biologisch geführte Buschenschank des Burgenlands in Gols und sind zu Gast bei Fam. Lehner, welche auch ein Demeter-Weingut betreibt.

Idealerweise stellen die Lehners auch ein paar Stellplätze zur Verfügung und so wartet nach einer ausgesprochen leckeren – teils deftigen – teils veganen Jause und ein paar Glaserl Wein, gleich nebenan das Nachtlager im Van auf uns.

Nach einem kräftigen Frühstück mit unserem Lieblingskaffee von „dunkelhell“, geht es ein paar Kilometer weiter durch die herrlichen Weinberge am Nord-West-Ufers des Neusiedlersees zum Camping und Kite-Surfer Hotspot Breitenbrunn.

Jetzt nichts wie rauf auf die Räder, denn der Neusiedlersee-Radweg wartet auf uns, und damit eine jede Menge Glücksmomente!

Wie aufmerksame Leser unseres Blogs natürlich längst wissen: wir richten unsere Trips durchaus auch nach kulinarischen Highlights aus und so kehren wir bei der Verwandtschaft einer meiner Lieblings-Weinbäuerinnen, dem Restaurant und Weingasthof Braunstein zum Mittagessen ein.

Jasmin und Valentin radeln anschließend zum Bus zurück. Ich will mich noch ein wenig auspowern und hänge noch eine Runde an. Bei immer stärker werdenden böigem Wind, reichen an diesem Tag dafür 68 km.

In Nächten, in denen draußen der Wind tobt und das Thermometer um die 0 Grad zeigt, schlafen wir immer ganz besonders gut. Ein weiteres Plus zu dieser Jahreszeit: Die Sonne weckt uns erst sehr spät.

Bevor wir unsere Rückfahrt antreten, noch ein Spaziergang am Strand. Dabei wird bei mir der Wunsch nach einem neuen Abenteuer, welches mich jetzt schon länger reizt, noch einmal verstärkt. Jetzt muss ich es wirklich bald angehen: Kite-Surfen!

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